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Kabelsalat – Wismar

Einen wunderschönen Frühlingsbeginn wünschen wir euch, liebe Leutschn!

Und weil die Blumen beginnen strahlend bunt zu blühen und die ersten ernstgemeinten Sonnenstrahlen wieder durch die bittergrauen Decke (er-)brechen, wird es auch wieder Zeit für Open Y-Airs! Den ersten offenen Schauplatz bietet uns dafür in diesem Jahr die Kabelsalat-Veranstaltung in der wunderschönen Hansestadt Wismar. Entirrende Verwirrung macht sich vielleicht breit aufgrund des Namens, denn Kabelsalate sind für Liveshows nun meist so fleischfrei wie ungesund. Entwirren wir sie: Der Kabelsalat ist die metaphorische Titulierung des Vorausscheids zum Wismar Campus Open Air – und dat is ne richtig fette Geschichte! Dem Sieger des KS winkt ein offenes Türchen, Freudentaumel und exzessive Jubelstürme. Über den Gewinner und damit den Teilnehmer für das Campus open Air entscheidet das Publikum – jede Menge Potential also, Spiel, Spaß und Spannung zu vereinen! Gewinner ist dabei ein relativer Begriff, letztes Jahr waren wir selbst als Gäste vor Ort und empfanden es für alle Bands und Zuschauer als Gewinn. Sonne, Campus, freier Eintritt, Mucke, Bier, Laissez faire. Ab 17 Uhr startet das Programm mit “Guten Morgen, Lena” (HH), “Les Bumms Boys” (HRO), “Krogmann” (B), “Show off freaks” (HWI) und uns (HR-YO). In welcher Reihenfolge gespielt wird, losen die Verantwortlichen vor Ort aus. Der frühe Vogel fängt also wie immer den Wurm! Wir freuen uns sehr und würden uns natürlich noch mehr über euren Support freuen. Wenn wir alle Glück haben, werden wir wieder mit einem Schattenspiel der Extraklasse in die Nacht geschickt, so wie es im letzten Jahr war. Licht an, Licht aus!

Bestes, eure Gäng!

 

Lieber Gott, meine Herren, du heilige Sch… und was es alles noch so an offensichtlichen Kraftlosigkeitsbegrüßungsfloskeln gibt,

man sind wir im Arsch! Zwei Tage nach Beendigung unseres Drehs spüren wir immer noch die Nachbeben unseres akuten Schlafmangels, der sich in unseren eh schon ästhetisch fragwürdigen Gesichtern wiederspiegelt. Doch gut Ding will (Vorsicht: Mauler-Terminologie) lang da haben und wir haben Filmbänder für mindestens nen halben Tag Material ausgerollt. Aber fangen wir von vorne an.

Freitag: Schon auf dem Weg hin inne Meuderstadt gings ab, nach nem Zwischenstopp in Bad Doberan zur Technikbesorgung kamen wir 18 Uhr am ersten Drehort an. Der unglaubliche Robert stellte uns sein fürstliches Anwesen in Form einer 2-Raumwohung und des Daches über den Drähten der Stadt zur Verfügung, welches wir dankend annahmen. Ein Blick vom Dach verrät, dass wir total romantisch abgegangen sind.
Ein Traum. Nach dem Set-Aufbau, Stullenschmieren und weiteren extraordinären Vorbereitungen kamen dann die Schauspieler, sowie Komparsen und Freunde und es konnte los gehen. Und wie ab wir gingen. “Tanzen!”. “Exzessiver tanzen!”. Und da wir die besten Komparsen der Welt hatten, waren die natürlich bewaffnet mit Pfefferminzlikör. Aus…wartet…rasten. Mülli zumindest.
Danach ging es auf die WG-Feier, auf der wir standesgemäß Meck-Pomm representet haben. Wer schreiet, drehet die Mucke auf und zwinget jedem Panzerlack auf, während alle sich eigentlich nur artig am Bowletopf bedienen und betriebswirtschaftliche Gespräche führen wollen? Ihr ahnt es. Mal wieder waren wir die letzten auf der Party. Wären wir vernünftig, wären wir wahrscheinlich jetzt schon reich und berühmt. Ähem.


Samssonntag: Nach nicht mal einer handvoll Stunden Schlaf ging es dann zum Mittag. Danach restliche Requsiten besorgen und weitere Drehorte für die Nacht besichtigen, wodurch wir das Bundesligafinale verpasst haben – In dieser Welt muss man Opfer bringen, dass wusste auch schon Winnetou. Punkt 19 Uhr führten wir den Dreh fort, der uns tief in den Sonntag führen sollte. Wir haben gezählt, soweit wir das noch konnten: 12 Drehorte, insgesamt 20 Stunden nonstop am Stück. Unser “Kleiner Mann” Julian Torstorf, sowie Cam-Stephan & Regie-Andi schlugen sich wie die Ritter im Sirenensumpf und hielten durch, als wenn sie mit dem Mund LKWs auf DSF ziehen würden. Wir waren schwer beeindruckt. Und todmüde. Während wir zunehmendst unsere gute Kinderstube vergasten und Witze unter dem Niveau einer klassischen HipHopper-Gürtellinie zelebrierten, verzierten wir sie daraufhin noch weiter mit zusätzlichen sprachgewandten Abartigkeiten. Fritz lass nach. Nun denn, Schlaf wird überbewertet, aber daran sieht man, dass er eine sinnvolle Erfindung ist. Zum Glück ist ein Musikvideo ja ohne Ton! Nachdem wir in der U-Bahn nicht mehr wussten, in welche Richtung wir eigentlich gerade fahren, war uns allen klar: Wir müssen das häufiger machen!

Drehschluss war dann um 10 für die MVer, die sich direkt auf den Weg zurück in die Heimat machten, um sich gegen 16 Uhr in guter alter Tom Petty-Manier ins Bett fallen zu lassen. Aber so nicht mit Andi, Stephan und den Actors: 12 Uhr ging es wieder los und es wurde in destruktiver Lebenslust sehr viel zerstört, sodass Andi noch spät die Scherben aus den toten Winkeln seines Zimemrs sammelte. 16 Uhr hieß es Feierabend. Ein eisenharter Dreh.
Abends wieder aufgewacht, wurde zu später Stunde noch gemeinsam in Rostock ausgewertet, während 5-Saiten-Basser Arne Krokodilstränentränen vergoss, da er nicht dabei sein konnte, weil er was Besseres ist und sich für seine Partyzipation in dieser Band schämt. Zurecht. Deshalb versteigern wir ihn ja auch gern.

Am Ende kam dabei raus, dass wir uns unglaublich glücklich schätzen können, so einen arschgeilen Freundes- und Bekanntenkreis zu haben, der es Sun of a Gun ermöglicht hat, ein Video zu drehen, welches sich eigentlich weit außerhalb unserer Kragenweite wägt und absolut unrealisierbar erschien. Wir danken im Besonderen dem schönen Andreas Hyronimus & Kamerkind Stephan Buske, den Helfern Eric, Jannis, Meiuss, Mülli & Sven, sowie den Schauspielern und Komparsen. Wir listen das alles nochmal in Ruhe auf, wenn das Video raus ist. Apropos: Wartet mal ab, es könnte sein, dass Ende Mai… na ja, wir werden sehen! Es wird jedenfalls Immergut ;)

Es grüßt euch euer
Schlemil von de Gang

Hallo unsere sehr verehrten Leser und Fairfolger des Sonnenblogs,

wir haben diesmal einen besonderen Aufruf für alle, die sich uns nahe fühlen oder einfach Bock darauf haben, an einem unserer Projekte mitzuwirken. Denn: Wir drehen ein Video zu unserem Song “Kleiner Mann”, der auf unserer kommenden Scheibe erscheinen wird. Das Projekt liegt in den rauhen und vertrauenswürdigen Händen Andi Hyronimus und Stephan Buskes, die da einmal mehr etwas Schönes vorhaben. Man betrachte das letzte Beta Test-Video zu “Übersee”.

Da wir mehrere Szenen planen, in denen Menschen zusammen kommen, brauchen wir nun euch. Ihr, die gewillt seid, wie seelenlose Sklaven der Massenunterhaltung eure Würde in unschönen Tanzszenen unter gottlosem Ambiente zu verlieren bereit seid. Nicht. Wir können, auch wenn wir erst im direkten Briefing an alle sagen werden, worum es genau geht, euch versprechen, dass es ein anspruchsvoller Dreh wird.
Wir drehen also in Berlin. Und: Das Video wird ein reiner Nachtdreh über 2 Tage. Die 1. Nacht ist jene vom 13.-14.05., die 2. Nacht vom 14.-15.05.2011. Genaue Uhrzeiten folgen im Briefing. Da wir für drei verschiedene Szenen Leute brauchen, muss nicht jeder in beiden Nächten dabei sein. All das wird dann geplant und euch dann rechtzeitig mitgeteilt.

Leider Gottes sind wir, trotz all des kreativen “Reichtums”, natürlich so arm, dass wir Anfahrten etc. nicht zahlen können. Wir bauen voll auf eure Lust und Motivation, gilt natürlich gerade auch für die Leute, die nicht aus Berlin kommen. Solltet ihr Interesse haben, schreibt bitte eine E-Mail an flo@sun-of-a-gun.de mit vollständigem Namen, eurem Zeitrahmen (also 1., 2. Nacht oder beides möglich) eurer E-Mail-Adresse und eurer Telefonnummer. Das Ganze bis spätestens 6. Mai dann an uns und wir schicken euch dann alles weitere Wissenswerte per Mail zu.

Es wär uns eine große Freude, mit euch was geiles zu schaffen. Wir haben da so ein Gefühl!

Bestes,

Eure Bande

Aloha!

Wenig Zeit- viele Dinge – kurze Zusammenfassung! Yüar!

Unser Lieblingssklavenbassist Arne tritt in den nächsten Tagen und Wochen in Rostock, Güstrow, Berlin und auf dem Mond auf. Checkt für eventuelle Aktualitäten den Block seiner Bande im siebten Stock auf http://minitimerkatzenposter.wordpress.com/

Unsere hochfavorisierte Back-Up-Live-Sängerin Janine ist Dienstag, ab 21 Uhr auf NDR 1 zu hören! Einschalten und abfeiern – Die Gute wird als Jazz-Newcomerin gefeiert und angepriesen. Unser Bandgefüge wächst momentan weiter, bald shouten wir neue News zu einem wohl neuem Mitglied (richtig, ein Mann!). Seits’er g’sponnt. Wir sind jedenfalls stolz auf unsere Kurt-Russelbande und preisen hart an! Apropos hart anpreisen: Dienstag, 20.10 Uhr Campus Ulmenstraße Rostock. Sun of a Gun live. In Farbe. Und bunt! Wir würden euch freuen uns zu sehen! Also: Erst feiern, dann Radio hören. Super Abendprogramm, nicht wahr? Bestes!


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