Tag Archive: Oh Land


2 Meter, 2 Mark!

Soooo liebe Freunde,

endlich ist es auch in der digitalen Welt geschafft, die Musik verfügbar zu machen. Sowohl iTunes, als auch Musicload und alle weiteren einschlägigen MP3-Downloadportalseitenverkaufshäusermitspezialisierungaufnichthabiltonträgerdie-nuraufrechneriphonemp3playerundstickkommenundniemalsdaskaputtkönner sind am Start und bieten “Freunde der Sonne” ebenfalls an.

Hinzu kommt, dass unser Rostocker-Lieblingsspäti in der Friesenstraße/KTV die CD’s ebenfalls verkauft. Wer als Rostocker die 2 Euro Versand sparen möchte – es gibt immer eine Lösung, für jedes Dilemma. Wahnsinn!

Hier ein paar Beispiel-Links:heißer shit, direkt aus der pipeline!

Musicload

AmazonMP3

DjShop

Bei iTunes müsst ihr dann ja in eurem Programm selbst suchen. Achtet auf gemeine “Oh land”-Fakes, die treiben sich gerade überall rum im Netz und geben sich als uns aus. So auch da! Schweine, die! Und haltet bitte immer mit wachem Verstand die Apple-Äuglein auf: Die Leute schätzen einiger unserer Songs als “explizit”, alsojugendgefährdend, ein. Besonderen Sinn macht das beispielsweise beim rein instrumentalen Interlude “Du kannst kein Rock”, der ist vom nicht vorhandenen Text her tatsächlich ne ziemlich brutale Nummer!

Auf diesem Wege möchten wir uns auf jeden Fall auch bei den bisherigen Käufern und Freunden der Sonne bedanken, sowohl für den Akt ihrer Wertschätzung als auch für alle objektive und subjektive Kritik, sowohl positive, als auch… fertig. Habt noch eine Gute Woche!

Euer wohlgelaunter Zoo der Witzigkeit.

Viel war los in letzter Zeit; sowohl auf, wie auch neben dem Sun of a Gun-Spielfeld. Bestes Beispiel dafür: Es gibt ein Band namens “Oh Land”, die ohne unsere Genehmigung einen Song über uns gemacht hat. Frechheit. Und Grund genug für einen handfesten Rechtstreit. Vielleicht! Wie dem auch sei: In diesem liebevoll und alloholrestbeträufelten Blogeintrag wollen wir euch auf kurz oder lang auf den neuesten Stand über die Dinge bringen, die wir in den letzten paar Wochen so getrieben haben.

McDonalds hat Speisekarten-Sonderwochen, wir hatten in letzter Zeit Ostmaul-Festwochen in Rostock. Zweimal haben wir innerhalb von einer Woche gemeinsam performt, zuerst im Vorprogramm von Marteria im Zwischenbau, dann in der Stadthalle. Im Zwischenbau lief ein furioses Konzert mit fast ausnahmsloser Geilheitsquittung – dennoch war die Pyro im letzten Song vielleicht unnötig, betrachtet man von oben die Atemnot der Frontline-Girlies. Marten hat dann alles abgerissen, während wir uns in ekelhafter Dekadenz sonnten und uns Mixgetränke auf die Tanzfläche bringen ließen. Shout nochmal raus an die feucht-fröhlichen Kollegen Deady, Simon, Kutsche, Marlow & Co. Super Abend!

Dann der darauf folgenden Montag: Wieder gehn Menschen dem Herrn Mauler hammer auf’n Sack und wünschen, dass wir gemeinsam die Halbzeitshow im Deutschen Handball-Pokalspiel zwischen dem HSV und Empor Rostock reißen. “Kinder bleiben”-Song vom Schmarler Jugendclub -Projekt ausgepackt, mit “Beachen” garniert und mit “Sport ist ihr Hobby” (zumindest planmäßig) abgerundet.

Doch wir blieben weitestgehend leider ungehört. 4000 Leute und die halbe Handball-Nationalmannschaft schauten zwar, doch weitestgehend blieb es leider dabei. Selbst dem guten Hansa-Stadion-Sprecher Struppi verging das Lachen bei der nicht vorhandenen Soundchaosbewältigung des Stadthallen-Mannes an der Technik. Was solls – Stiefel durchgezogen und sich bis zur bis zum Rand beim grandiosen Catering durchgefressen und -gesoffen. Danach gings wieder direkt ins Studio zum Songs schreiben. Unsere persönliche Form der therapeutischen Nachbehandlung!

Freitag gings dann für den Florian nach Halle anne Saale. Unsere gute Freundin Marie richtet dort seit Jahren einer der geilsten Livemusikparties, das “Mikrofieber”, aus. Geile Stimmung, geile Leute, voller Laden, abwechslungsreiche Mucke und eine Band vor dem Herrn: Da ist es sogar extracool, Coverversionen zu spielen. Danke an Marie und alle Hallenser für diesen unvergesslichen Abend! Nach 4 Stunden Schlaf gings dann sofort wieder nach Berlin, Isso abholen. Großes Chaos wartete auf uns am Messegelände aufgrund wilder Venus-Pilgerer mit Foto- und Filmequipment. Und Isso mittendrin. Witzig,  oder?

Ab nach Rostock, Soundcheck im MAU. Und siehe da: Weltklasse. Sound: Check!In froher Erwartung verbrachten wir den Abend gemeinsam, um dann um die unmöglichste Zeit vor spärlich gefülltem Hause die Bühne zu betreten. 21 Uhr. Erwartungen: Null. Resultat: Knaller! Song für Song füllte sich der Zuschauerraum, die Leute waren nach anfänglicher Skepsis zutraulich, machten mit, waren locker, hatten Spaß und nicht wnige sangen sogar zu unserer Schockierung die Texte mit. Danke, YouTube!

“Ich hatte sogar fast Spaß!”, brachte unser Bassist Arne das ganze unverkennbar auf den Punkt. Wir haben geschwitzt, gewitzt und versucht, uneigennützig Sozialhilfe zu leisten für rausgeworfene Althippies, die die Finger nicht von Samys grüner Brille lassen können. Die erste Reihe, die schon seit einer Stunde fest die Stellung hielt, attestierte uns den Status der besten Vorband bisher. Die müssens wissen, die reisen ja quasi mit dem Finger an π’s Anhängerkupplung hinterher. Herzlichen Glückwunsch Herrn Kauz nochmal nachträglich zum Geburtstag! Zu guter Letzt erlebt unser Bass-Kind Arne auch noch sein erstes (richtiges) Hip Hop-Konzert und lernt es, sich entsprechend der Musik wie ein Körperklaus zu bewegen. Riesenspaß!

Wir danken allen Leuten, die an irgendetwas beteiligt waren in den letzten Wochen. Solltet ihr Fotos, Videos oder Ähnliches haben, lasst es uns wissen. Wir freuen uns auf die kommenden Gigs, die Planung läuft!


Powered by WordPress.